Die Zauberflöte – oder am Ende siegt die Liebe

Eigentlich ist die Zauberflöte eine Geschichte, wie aus dem Bilderbuch: Tamino will Pamina und Papageno will Papagena, sie wünschen sich nichts mehr als ein glückliches Leben in Ruhe und Frieden…aber das wäre ja vielleicht doch ziemlich langweilig für eine abendfüllende Oper.Papageno und Pamina - der heitere Mozart - Zauberflöten Quartett

Keine Liebe ohne Umwege – auch bei Mozart nicht…

Doch, wie im richtigen Leben, ganz ohne Komplikationen geht es natürlich nicht… nicht mal in dieser Märchenoper von Wolfgang Amadeus Mozart.


Liebe und Verlangen sind unsagbar groß, die Hürden, die es zu überwinden gilt, sind allerdings nicht wirklich kleiner…

Pamina - Die Zauberflöte - der heitere MozartPamina wurde entführt und ihre Mutter, die Königin der Nacht, beauftragt Tamino, einen jungen mutigen Prinzen damit, sie zu retten. Den Vogelfänger Papageno – einen eher tollpatschigen und albernen Zeitgenossen – stellt sie ihm zur Seite, denn Papageno kennt sich als Vogelfänger im Zauberwald am besten aus.


Eine Zauberflöte und ein Glockenspiel sind die „Apps“ ihres Vertrauens mit denen sie die Gefahren besiegen, wilde Tiere zähmen und sogar durch Feuer und Wasser hindurch schreiten können.


Damit gut gewappnet brechen sie auf, denn schließlich ist es ja die Belohnung, die lockender nicht sein könnte… retten sie die Prinzessin bekommt Tamino diese zur Frau und auch Papagenos langgehegter Wunsch nach einem Weibchen wird sich erfüllen – wer könnte da schon widerstehen…

Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

Doch mit einfach „nur“ finden und mal eben retten ist es leider nicht getan…

Um ihre Geliebten in die Arme schließen zu dürfen müssen große Herausforderungen gemeistert und schwere Prüfungen bestanden werden.
Stillschweigen, Standhaftigkeit und Tapferkeit zu beweisen sind die 3 Prüfungsaufgaben, die Tamino und sein Freund Papageno absolvieren müssen, ehe sie in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen werden.

Für Tamino kein Problem, er stellt sich tapfer den gestellten Aufgaben – seine große Liebe zu Pamina will er unterPapageno - der heitere Mozart - Zauberflöten Quartett keinen Umständen aufs Spiel setzen!

Papageno hingegen, wie sollte es anders sein, schummelt sich als kleiner verwegener Trittbrettfahrer durch die Prüfungen, plappert weiterhin munter drauf los und ist wahrhaft kein Kostverächter…

Durchs Feuer zu laufen hält er auch nicht für erstrebenswert und so muss er sich eingestehen,dass sein Traum einer Papagena wohl ein Traum bleiben wird…und das blöderweise nur, weil er einfach zu feige ist…

Am Ende siegt die Liebe…

Doch er hat Glück, die Gnade und die wahre Liebe siegen und beide Papageno und Papagena - der Heitere Mozrat - Zauberflöten QuartettPaare sind glücklich vereint – ein Happyend wie im Märchen…eben eine richtige Märchenoper – wenn auch mit dramatischen Zwischenfällen…

Neugierig geworden

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